Vom Schneeglöckchen das bunt sein wollte…

An einen schönen Tag im März, draußen war es noch kalt, kitzelten die ersten leichten Sonnenstrahlen das kleine Schneeglöckchen Marina am Kopf. Sie hatte den ganzen Winter über tief und fest in der kuschlich warmen Erde geschlafen. Doch jetzt war es Zeit aufzustehen und sich die Welt anzusehen. Und so kroch sie Stück für Stück immer mehr aus den Boden heraus und begrüßte die Sonne. „Endlich kann ich wieder sehen was hier draußen so los ist!“, dachte sie sich und drehte sich in alle Richtungen um ihre Freunde, die anderen Schneeglöckchen, zu suchen. „Hallo Marie, hallo Luise, hallo kriemhilde!“, begrüßte sie sie. Wie habt ihr geschlafen?“,erkundigte sie sich. „Ganz gut!“ antworteten Diese. Kommt wir wandern einmal über die gesamte Wiese, schlug sie ihren Schneeglöckchenfreundinnen vor. Die willigten ein und schon waren sie auf den Weg den Frühling zu begrüßen. Sie sahen dabei zu, wie die Sonnenstrahlen ganz sanft den letzten Schnee zum schmelzen brachte. Und hörten gespannt zu wie das Wasser im Bächlein plätscherte und die ersten Vögel ihre Lieder sangen. „Ach wie schön ist es endlich wieder über der Erde zu sein!“, freute sich Marina. Und als sie beim weiterlaufen gerade an ihre schöne Zeit im Vorjahr dachte, wurde sie plötzlich aus ihren Gedanken gerissen. Auf einmal standen sie vor vielen Krokussen, die ihre Farbenpracht in rot, blau, lila, weiß und gelb wie eine Art Teppich über die gesamte Wiese legten. Melina war erstaunt und sehr fasziniert von den schönen Farben und genoss den bezaubernden Anblick.